»Der Guss«

 
Das Modell – Die Wachsform

Der gewünschte Entwurf muss auf die gewünschte Größe gebracht, in klaren dünnen Linien auf ein Blatt Papier übertragen werden. Dieses Papier wird nun auf die Wachsunterlage geklebt und mit einem scharfen Messer (Skalpell) werden die Linien gerade so tief nachgefahren, dass man das Muster in die Wachsoberfläche überträgt.
Nach dem abnehmen des Papiers, wird das entstandene Muster im Wachs noch nachgebessert, und fein ausgearbeitet. Am besten man kennzeichnet sich die Ebenen mit wasserfestem Filzstift, die nicht ausgenommen werden sollen.
BEACHTEN SIE BITTE !!!
Je genauer man am Wachsmodell arbeitet, um so weniger muss hinterher am Guss versäbert werden.
Vom fertigen Wachsmodell kann man nun entweder erst eine elastische Kautschuckform (Negativ) herstellen, oder man bettet es gleich in Gips (nach Anbringung eines Wachsstabes der als Gusskanal für das flüssige Metall dient), brennt nach Aushärtung des Gipses das Wachs heraus, und gießt nun das Negativ mit flüssigem Metall aus.

Fertig

Kautschukformen sind nötig, um mehr als einen Guss von einem Modell zu erhalten. Man kann sie immer wieder mit heißem Wachs ausgießen, und so fast endlos Modelle erstellen, die in Gips ausgegossen werden.